Spielen, Spielen, Spielen...

Spielen, Spielen, Spielen...

 

Einzel, Einzel, Doppel, Einzel, Einzel und weiter geht’s... das war das Motto der Landesmeisterschaften im Two-Person Wettbewerb am Samstag bei den Schönbergern 180s.
Bereits am Vorabend des Turniers stand der Meldeschluss fest und so wurden fantastische 25 Teams zum Turnier erwartet. Nach der langen Coronapause eine wirklich beachtliche Anzahl die sich auf den Weg zur Schönberger Zentrale des Dartsports machte. Nach erfolgreicher Erfassung in den verschiedenen Meldesystemen (LUCA, Coronawarn oder der old fashioned Eintrageliste sowie der Turniermeldung und dem Schönberger Bezahlcouponsystem ) fanden sich letztendlich jedoch leider nur 24 Teams vor Ort ein. Ein Team musste sich leider kurzfristig abmelden und so kam es zur unglücklichen Situation das in 5 Gruppen (4x5 Teams und 1x4 Teams) gespielt wurde als direkt in 4 Gruppen a 6 Teams. Daraus resultierend zog sich die Vorrunde über 7 Stunden hin, da pro Paarung so zumeist hintereinander 2x Einzel, 1x Doppel und nochmals 2x Einzel an einem Board gespielt wurden, bevor die nächste Paarung starten konnte. Natürlich hatte der dadurch etwas zähe Turnierverlauf aber auch seine Vorteile. Viele Gespräche wurden geführt und gemeinsam das eine oder andere Getränk genossen, bevor man sich die nächsten Pfeile um die Ohren warf.
Der komplexe Spielmodus sorgte überdies vielerorts für spannende Spiele, bei denen kaum im voraus abzusehen war, wer sich durchsetzen kann. Das gesamte Feld war ausgeglichen und so gab es im Vorfeld keine Top-Favoriten auf den Titel. Das Ziel der Teams in dieser Phase war eindeutig! Auf jeden Fall unter die Top3 der Gruppe kommen und sich einen Platz im Hauptfeld sichern.

Abbildung 1: Die Turnierleitung gab ihr bestes um das Turnier voran zu bringen und sämtliche Fragen zu beantworten.

 

In der Gruppe 1 konnten sich am Ende das Team Hanssen/Kujus mit einer Serie von 3:2 Siegen behaupten. Mit ins Hauptfeld folgten ihnen die Teams Bsdurrek/Haagen und Fertsch/Mücke. Das Team Gosch/Soliga verpasste den Platz des besten Viertplatzierten nur knapp und schaffte es somit ebenso wenig wie das Team Wilm/Knaack in die Hauptrunde zu kommen.
Die Gruppe 2 setzte sich das Team Wallrafen/Damann ungeschlagen durch. Ihnen folgten die Teams Ahrens/Huss und Pieper/Pieper ins Hauptfeld während die Teams Jahn/Rupp und Bliemel/Klupsch nach Hause fahren durften.
Umkämpft ging es in der 3. Gruppe zu. Hier setzte sich das Team Wanker/Bock gegen das Team Wresch/Martens im Kampf um Platz 1 durch das bessere Setverhältnis durch. Ihnen folgte das Team Herwig/Bode auf dem 3. Platz. Die Teams Korittke/Neumann und Jöhnk/Nätebusch konnten nach der Vorrunde die Heimfahrt antreten.
Die Gruppe 4 traf es am Ende mit dem Team Schulz/Jensen lediglich ein Team, dass das Hauptfeld verpasste, da dies die einzige Gruppe mit lediglich vier Teams war. Das Team Gosch/Bott setzte sich hier souverän vor Team Knost/Breuker durch, während Klupsch/Blank als drittplatzierter auf den Plan rückten.
Spannend wurde es auch in der 5ten Gruppe des Turniers. Auch hier ging kein Team ohne Niederlage durch die Vorrunde. Am Ende setzten sich das Team Jambor/Linning mit einer Niederlage durch. Die Plätze 2 bis 4 folgten jeweils mit 2 Siegen und 2 Niederlagen ins Hauptfeld. Platz 2 ging dabei an das Team Plewa/Gercke gefolgt von Ewersmann/Bott und als bester Vierter Findeisen/Hofmann. Das sympathische Gespann Karl/Siemoneit musste als fünfter die Segel streichen.
Die Runde der letzten 16 startete dann gegen 21:30 Uhr und so wurden wieder alle 8 Spielfelder gleichzeitig bespielt. Auch diese Runde wurde aufgrund der fortlaufenden Zeit wieder im Modus Bo3 gespielt.


Abbildung 2: Zur späten Stunde auf dem Weg ins Halbfinale

 

Im Spiel 1 konnte sich das Kieler Duo Hannsen/Kujus gegen das Team Findeisen/Hofmann mit 3:1 durchsetzen und schickte somit unseren frisch wiedergewählten Präsi vom SHDV nach Hause. Im Viertelfinale sollten sie sich dann ebenfalls mit 3:1 gegen das Team Ahrens/Huss durchsetzen, die zuvor das Team Wresch/Martens mit 3:2 heimschicken konnte.
Im Spiel 3 traf das Schönberger Team Gosch/Bott auf den sympathischsten Jungspunt des Turniers mit väterlichem Anhang den “Piepern”. In einem hochdramatischen Spiel setzte sich letztendlich das Schönberger Team mit 3:2 durch und traf im Viertelfinale auf das Team
Herwig/Bode. Die beiden konnten sich zuvor ebenfalls haucheng gegen das weitere Schönberger Team Jambor/Linning mit 3:2 durchsetzen. Am Ende rächte das Schönberger Duo Gosch/Bott ihre Vereinskollegen und zog mit einem 3:2 Sieg ins Halbfinale ein.
In der unteren Hälfte des Plans kam es im Spiel 5 zur Paarung Wallrafen/Damann gegen Fertsch/Mücke, dass die beiden Flensburger deutlich mit 3:0 für sich entscheiden konnten. Etwas knapper musste sich im Anschluss dann auch das Team Knost/Breuker mit 3:1 geschlagen geben, nachdem es die Paarung zuvor gegen das Uetensener Team Plewa/Gercke noch mit 3:1 für sich entscheiden konnte.
Deutlicher wurde es beim Schönberger Duell des Spiels Nr. 7 zwischen Wanker/Bock und Klupsch/Blank. Hier konnte sich das Team Wanker/Bock mit einem deutlichen 3:0 durchsetzen und traf somit im Viertelfinale auf das Duo Bsdurrek/Haagen das sich zuvor ebenfalls mit 3:0 gegen Ewersmann/Bott durchsetzen konnte. Am Ende konnte sich auch hier das Schönberger Team Wanker/Bock mit einem 3:2 durchsetzen und sicherte sich so den letzten Platz im Halbfinale.
Wie bereits zuvor im Viertelfinale wurde auch im Halbfinale wieder Bo5 gespielt.
Im ersten Halbfinale standen sich nun die Teams Hanssen/Kujus und Gosch/Bott gegenüber, während im zweiten Halbfinale das Team Wallrafen/Damann gegen das Team Wanker/Bock ranmusste. Beide Paarungen waren in dieser Phase von Leistungsabfällen ihrer Protagonisten geprägt, da der Tag einfach in die Knochen der Athleten gekrochen kam. So setzen sich bei guter Stimmung der verbliebenen Darterschaft die Duos Gosch/Bott (3:1) und Wallrafen/Damann (3:2) durch.
In den beiden nun folgenden Spielen um die Platzierungen einigten sich alle vier Teams darauf erneut im Modus Bo3 anzutreten, um den Abend nicht noch weiter ausufern zu lassen.
Am Ende konnte sich das Team Wanker/Bock den 3. Platz im Turnier sichern und das starke Duo Hanssen/Kujus auf den 4. Platz verweisen.

 


Abbildung 3: v.l.n.r. Bott/Gosch, Wallrafen/Damm, Wanker/Bock, Hanssen/Kujus

 

Im Finale setzte sich zeitgleich das Flensburger Team Wallrafen/Damann durch gegen die Schönberger Lokalmatadoren Gosch/Bott. Lichtblick am Ende war hier das Doppel in dem beide Teams immerhin nochmal einen Average um die 75 Pkt. erreichten.
Gratulation an alle vier Teams zu den hervorragenden Leistungen.
Somit konnten sich die Gastgeber aus Schönberg die Plätze 2 und 3 sichern. Einmal mehr erwiesen sie sich als wunderbare Gastgeber, die ihren Gästen am Ende gerne den ersten Platz überließen, wie sich das nun mal als gute Gastgeber so gehört.
Fazit des Tages. Es war wie zumeist bei SHDV Turnieren ein toller Abend unter Freunden mit einer super Stimmung. Etwas unglücklich war die Gruppen bzw. Boardbelegung und in Zukunft werden sich die Verantwortlichen sicherlich Gedanken darüber machen, wie man das Turnier etwas geschmeidiger Aufstellen könnte. Trotz allem steht aber fest, dass der Modus den Spielern alles abverlangt und so dazu beiträgt, dass jeder über seine persönlichen Grenzen gehen muss, wenn er hier erfolgreich sein möchte und am spielgeschehen wachsen kann. Als Team gewinnt man und als Team verliert man gemeinsam und am Ende gewinnt das Team, das seine Ressourcen am besten einteilt bzw. abrufen kann.

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